MAIA WACKERNAGEL. EIN RAUM FÜR MICH.



Meine Musik ist für mich ein Raum, den ich gern mit anderen teile. Eine Einladung an die Zuhörer, mit mir durch diese komponierten Räume zu streifen, sich den Klängen hinzugeben und sie im eigenen Kopf neu entstehen zu lassen.


Schon von früh auf bildete die Musik einen Raum für mich selber. Dieser Raum konnte ebenso durch Zeichnungen wie später durch meine Malerei entstehen, oder auch durch fotografieren und die Arbeit beim entwickeln der Fotos im Labor.


Basierend auf den Erfahrungen des Klavierunterrichts, den ich ab dem sechsten Lebensjahr hatte, weckte die anfänglich rein klassische Ausbildung mein Interesse, dann kam meine Begeisterung für den Jazz hinzu. Der Basler Gospel- und Jazzmusiker Chester Gill förderte mich in seinem Unterricht, noch während ich die Ausbildung zur klassischen Pianistin an der Basler Musikakademie und später dann das Masterstudium in Paris absolvierte. Ab 1990 begann ich mit Eigenkompositionen, in denen ich lernte, meine Emotionalitiät einem ästhetisch-musikalischen Gesetz unter zu ordnen. Ebenso leidenschaftlich wandte ich mich der Interpretation klassischer und zeitgenössischer Werke zu. Schliesslich öffnete ich Türen zum Artpop und zum Hiphopbeat und spielte mit Tristan Feldbauer mehrere CD’s mit elektronischer Musik ein. Auch das Genre der Filmmusik nahm mich gefangen.


Die Musik, die Malerei und Fotografie wurden für mich zu verschiedenen Ausdrucksweisen, die aber ein gemeinsames Fundament haben. Alle drei konstituieren Räume, einmal Klangräume, ein andermal Bildräume, die den Rezipienten umgeben.



Raum

© MWH